Architecture & design

WIRKLICH OFFEN: Außergewöhnliches Gartenhaus

Auf seltsame und clevere Weise hat das Amsterdamer Architekturbüro Studioninedots mit dem Entwurf und Bau dieses Hauses in Eindhoven das Konzept des Wohnens zwischen Innen und Außen auf den Kopf gestellt.

 

© Frans Parthesius

Fifty-Fifty

Die Villa Fifty-Fifty entstand aus dem Wunsch der Bauherren, näher an der Natur und in einer minimalistischeren Umgebung leben zu wollen. Studioninedots verpackte die Idee in einem Projekt mit Innen- und Außenräumen, das Haus und Garten in einem ist: „fifty-fifty“ – jeweils zur Hälfte wird den beiden Elementen die gleiche Beachtung zuteil.

 

© Frans Parthesius

 

Aus der Ferne betrachtet erscheint das Einfamilienhaus an sich recht einfach. Ein großer zentraler Block wächst vertikal in die Höhe und beherbergt die Kinderzimmer in einer in sich geschlossenen Einheit. Der eigentliche Clou besteht in den beiden horizontalen Platten zu beiden Seiten. Sie beinhalten den Wohnraum und zusätzliche Schlafbereiche. Alle drei Räume fügen sich zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Das Haus erstreckt sich bis in den Garten hinein und lässt diesen zu einem Teil des Innenraums werden.

© Frans Parthesius

© Frans Parthesius

Minimalistisches Wohnen

Nachdem Studioninedots bereits einige Jahre zuvor mit denselben Kunden ein Loft-Projekt realisiert hatte, wollte die Familie dieses Mal einen Raum, der ihnen die fehlende Außen- und Gartenfläche bot und gleichzeitig einen minimalistischeren Lebensstil ermöglichte. Die gleichwertige Gestaltung von Haus und Garten lässt Innen und Außen auf natürliche Weise miteinander verschmelzen und bietet von sämtlichen Bereichen Ausblicke ins Grüne.

Viel Wert legten die Planer auch auf die durchgängige, neutrale Farb- und Materialpalette mit Fokus auf ein industrielles Gefühl und die Einbeziehung verschiedener Texturen. Großflächige Verglasungen sorgen dafür, dass Haus und Garten visuell fließend ineinander übergehen. Gleichzeitig reflektieren innovative Materialien wie Fliesen im Hauptschlafzimmer, halbtransparentes gewelltes Polycarbonat und das Turmvolumen aus poliertem Aluminium die Umgebung subtil und verleihen jedem der schachbrettartigen Baukörper seine eigene Persönlichkeit.

 

© Frans Parthesius

© Frans Parthesius

 

Quelle: ArchDaily

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