Architecture & design

GANZ NATÜRLICH: Rückzugsort im finnischen Wald

Das finnische Architekturbüro Sanaksenaho Architects hat 2010 ein Einfamilienhaus am See entworfen. Sie schufen einen Rückzugsort, der die Natur miteinbezieht, sich auf natürliche Materialien, minimalen Energieverbrauch und die Wertschätzung der üppigen Landschaft konzentriert.

 

 

Harmonisch materialisiert

Abgesehen von den Betonfundamenten wurde das Refugium am See, die Villa Musu, komplett aus Holz gebaut. Ihre Fassaden kleiden Matti Sanaksenaho und das gleichnamige Büro in schwarz gestrichene, verschieden lange und breite Holzlatten. Sie sollen die natürliche Vertikalität des umliegenden Waldes widerspiegeln. Das organisch geformte Dach entstand in Anlehnung an die bestehende Landschaft und ist inspiriert von den Blättern, die das Grundstück umgeben. Es kragt über die Ansichten aus, wird so zum charakteristischen Merkmal des Hauses und prägt auch die Innenräume.

 

Um den Fußabdruck des Hauses zu reduzieren, wurde der Energieverbrauch durch eine verstärkte Dachisolierung und eine sorgfältige Positionierung der Verglasungen optimiert. Das überstehende Holzdach schützt vor Überhitzung. Gleichzeitig lassen die Süd- und Ostfassaden viel natürliches Licht und in den kalten Monaten Wärme ins Innere der Villa.

 

 

Spiel der Kontraste

Während die in schwarze Holzlatten gehüllte Fassade den Bau stimmig in die umgebende Natur einfügt und eher dunkel wirkt, kreierten die Architekten im Inneren des Familienhauses offene, lichtdurchflutete Räume. Das Design setzt sich aus viel Weiß, natürlichen Tönen und der Textur der tragenden Holzbalken zusammen. Vereinzelte Farbakzente in den Wohnräumen verstärken das Gefühl eines warmen, spielerischen Rückzugsortes und werden durch den fließenden Grundriss abgerundet.

Neben dem zweigeschossigen Wohnhaus befinden sich auf dem Grundstück auch eine finnische Sauna sowie ein offenes Atelier bzw. Studio und ein zweites Gebäude, das als Garage dient.

 

 

Quelle: THISISPAPER & Dezeen

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