Architecture & design

MUTIG & PLAKATIV: Kollision der Stile in Indien

Das Feast India hebt sich sowohl innen als auch außen von der Masse ab. Entworfen vom Architektur- und Innenarchitekturbüro RENESA – einem Studio, das für seinen mutigen Umgang mit Farben und Mustern bekannt ist – vereint dieses Restaurant einen bunten Mix verschiedener Designtheorien und reagiert so auf seine Umgebung.

 

(c) Saurabh Suryan – Lokesh Dang

 

(c) Saurabh Suryan – Lokesh Dang

Ein echter Hybrid

Das Projekt befindet sich in einem der ältesten Gebäude der Industriestadt Kanpur in Nordindien. Es spielt mit der vielfältigen und oft widersprüchlichen Architektur, die in dieser Gegend zu finden ist. Kanpur war einst von großer Bedeutung für die British Corporation of India (damals als Cawnpore bekannt), deren Relikte in der ganzen Stadt zu finden sind. Im Feast India werden diese gekonnt eingefangen und die europäische Extravaganz auf einzigartige Weise mit skurrilen Jugendstilelementen verschmolzen.

Durch die Verwendung von Farben, Texturen, Mustern und viel Inspiration aus den Filmen von Wes Anderson wird das Interieur – bis zu einem gewissen Grad – durch Symmetrie und eine mit Bedacht gewählte, begrenzten Palette von Pastellrosatönen etwas gebändigt. Sie sorgen dafür, dass der Raum nicht zu verwirrend oder unpassend wirkt.

(c) Saurabh Suryan – Lokesh Dang

Spannende Kontraste

Von den Einwohnern treffend als „pinkes Zebra“ bezeichnet, soll das Design des Restaurants die Menschen anlocken und ein Erlebnis schaffen, das nicht nur durch seine leuchtenden, mutigen Entscheidungen auffällt, sondern gleichzeitig durch verschiedene Formen Räume umschließt.

 

(c) Saurabh Suryan – Lokesh Dang

 

Neben experimentellen Widersprüchen bestand das Konzept für das Projekt darin, einen Raum zu schaffen, der sich wie ein Kunstwerk anfühlt. Die rosa Farbtöne, die mit Britisch-Indien assoziiert werden, ergänzen schwarz-weiße Zebrastreifen. Dadurch entsteht ein Raum voller Kontraste – Licht und Dunkelheit, Farbe und Monochromie. Feast India wird mit seiner Halle im Erdgeschoss, der Bar und Lounge im ersten Stock und der tollen, überdachten Terrasse für Gäste zu einem komfortablen, einladenden und gleichzeitig anregenden Ort.

 

(c) Saurabh Suryan – Lokesh Dang

 

(c) Saurabh Suryan – Lokesh Dang

Quelle: ArchDaily & Studio Renesa

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